Geschichte

Französische Renaissance & die Hugenottenkriege

Informationen über die französische Renaissance und Hugenottenkriege von 1483 bis 1598

Die Valois (1328-1589) wehrten sich mit Hilfe der Eidgenossen siegreich gegen Burgund. Aus dem Streit um die burgund. Besitzungen entstand der jahrhundertelange Machtkampf gegen die spanisch-habsburgische Macht.

Die Reformation fasste in Adel u. Bürgertum Fuß. Durch diese Erstarkung der reformierten Kräfte kam es 1559-1598 zu Spannungen zwischen Katholiken und Hugenotten. Folgen waren das Blutbad der Bartholomäusnacht (24.8.1572, insg. 10.000 getötete Hugenotten) und die (insg. 8) Hugenottenkriege (1562-1598).

Der Protestant Heinrich IV. musste katholisch werden, um 1594 den Königsthron besteigen zu können ("Paris ist eine Messe wert"). Ihm gelang es schließlich, die Religionskriege zu beenden. Das Edikt von Nantes sicherte den Hugenotten 1598 (1685 aufgehoben) freie Religionsausübung, eine polit. Sonderstellungen sowie Zulassung zu allen Ämtern, wodurch der innere Friede wieder hergestellt wurde.

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