Paris Reiseführer

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In 13 ausgewählten Spaziergängen präsentiert das Buch neben dem klassischen Sightseeing-Programm mit Eiffelturm auch die modernen Seiten...


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Paris,7. Arrondissement

Invalidendom in Paris

Grabstätte Napoleons und Museum für Kriegsgeschichte im Pariser 7. Arrondissement.
Der Invalidendom in Paris

Der Invalidendom in Paris gehört zu den historischen Gebäuden und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt. Im französischen Sprachgebrauch spricht man auch vom „Hôtel des Invalides“. Es handelt sich um ein Denkmal der französischen Armee, der große Heerführer Napoleon fand im Invalidendom seine letzte Ruhestätte. Der legendären Märchenkönig Ludwig XIV ist Initiator, Gründer und Erbauer des Invalidendoms.

Kriegsversehrte wurden im Invalidendom beherbergt

Der Name stammt daher, dass Ludwig XIV seinerzeit das Gebäude für die Unterbringung von Kriegsinvaliden genutzt hat. Das Gebäude umfasst beeindruckende 10.000 m² und ein Besuch lohnt sich, denn an diesem Ort können bedeutsame Geschütze, Waffen, verschiedene Exponate der Armee sowie sogar auch einige persönliche Gegenstände Napoleons bestaunt werden. Charles de Gaulle ließ bereits auf 2500 m² beeindruckende Exponate des Zweiten Weltkrieges im Invalidendom zur Schau stellen. Darunter waren keinesfalls nur Säbel, Pistolen oder andere leichte Waffen, sondern auch schwere Geschütze.

Betritt man den Haupteingang des Invalidendoms, so muss zunächst eine kleine Parkanlage durchquert werden, bevor es durch ein beeindruckend großes Tor zum Innenhof geht. Die Vielzahl der hier ausgestellten Haubitzen und Kanonen hinterlässt bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck. Der Eintritt in den Invalidendom ist zunächst gratis, der Besuch des Museums sowie der eigentlichen Grabstätte Napoleons ist jedoch kostenpflichtig.

Französische Kriegsgeschichte hautnah erleben

Das Bauwerk ist schon von weitem recht gut zu erkennen. Die vergoldete und verzierte Kuppel vom  Invalidendom stellt zudem ein herrliches Fotomotiv dar. Erkundet man Paris zu Fuß, so gibt es einen schönen Weg zum Invalidendom. Dieser führt von den berühmten Champs Elysées über die Brücke Alexandre der Dritte direkt dorthin. Obwohl der Invalidendom nicht zu den allerwichtigsten Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt zählt, ist ein Besuch dennoch auf jeden Fall lohnenswert. Viele weitere Sehenswürdigkeiten in Paris sind hier zusammengestellt.

Besonders Personen, die sich für die Kriegsgeschichte Frankreichs näher interessieren, sind an diesem historischen Ort gut aufgehoben. Bei der Anfahrt zum Besuch des Museums empfiehlt sich die Nutzung der RER Linie C oder der Pariser Metro. Metrostationen, an denen ausgestiegen werden sollte, sind La Tour-Maubourg (Linie 8), Varenne (Linie 13) oder Invalides (RER C)

Praktische Informationen
Hôtel national des Invalides; 129 rue de Grenelle, 7. Arrondissement
Täglich geöffnet von 10 bis 17 Uhr (18 Uhr im Sommer); dienstags im Sommer bis 21 Uhr
Eintritt: 9 Euro
Metro: La Tour-Maubourg (Linie 8), Varenne (Linie 13), Invalides (RER C)

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