Champagne

Die Geschichte der Champagne

In der Römerzeit war die Stadt Reims der Straßenknotenpunkt für die bevölkerungsreichste Stadt im Norden von Rom.

In der Römerzeit war die Stadt Reims der Straßenknotenpunkt für die bevölkerungsreichste Stadt im Norden von Rom.

Im Jahr 496 ließ sich der fränkische Herrscher “Chlodwig I“ durch den heiligen “Remigius“ von Reims in der “Basilika primiva“ von Reims taufen. Seither war Reims die Stadt der Weihen der französischen Könige bis zur Revolution und nochmals im Jahr 1823 beim Regierungsantritt von Charles der X.

Um das Jahr 1000 Wurde der Erzbischof von Reims “Gebert von Aurillac“ Papst unter dem Namen “Silvester II“. Der Papst (Silvester II) war zu dieser Zeit ein guter Freund von Kaiser Otto III.

Ende des 12. Jahrhundert bis ins 14. Jahrhundert war die Champagne eine sehr reiche Gegend. Von hoher internationaler Bedeutung waren auch die Messen in Lagny (in der Region Ile de France), Provins, Troyes und Bar-sur-Aube, die auf zwei Wallfahrtsrouten in Richtung Rom lagen.

Die Champagne war im ersten Weltkrieg Schauplatz heftiger Kämpfe.

Während des Zweiten Weltkrieges waren die Ardennen wieder Schauplatz heftiger Kämpfe: von 1940 (französische Niederlage) bis 1944 (Gegenoffensive der Alliierten in den Ardennen).

Nach der Niederlage Deutschlands wurde die Versöhnungszeremonie zwischen Frankreich und Deutschland im Dom von Reims zelebriert. In Anwesenheit von General de Gaulle und Kanzler Konrad Adenauer.

1996 war Papst Johannes Paul II. anlässlich des 1500. Jahrestag der Taufe Chlodwigs und seiner Soldaten durch den heiligen Remigius in Reims.