Hausboote Frankreich

Tipps beim Hausbootfahren

Tipps rund ums Hausbootfahren in Frankreich. Welches ist das richtige Hausboot für mich und darf ich ohne Bootsführerschein fahren?

Die Wahl des richtigen Bootes

Bei den Hausbooten gibt es viele unterschiedliche Modelle und Einrichtungsvarianten. Dabei sollte zuerst geklärt werden mit wie vielen Personen man ein Hausboot mieten möchte. Danach richtet sich meist die Größe und der Preis. In der Regel gibt es bei guten Hausbooten eine Grundausstattung: Meist sind Hausboote mit Warm- und Kaltwasser, Dusche, WC, Küche sowie Kühlschrank und Herd, Geschirr sowie Küchengeräte und einer Heizung ausgestattet.

Hausbootfahren ohne Bootsführerschein

Für Boote die kürzer als 15 Meter sind und nur bis zu 12 km/h schnell fahren können, benötigen Sie in Frankreich keinen Bootsführerschein. Die Handhabung eines Hausboots ist relativ simpel und schnell erlernt. Vom Vermieter erhalten Sie bei der Übernahme eine Einweisung in den wichtigsten Dingen, meist auch mit einer kurzen Probefahrt.

Einwegtour oder Hin- und Rückfahrt?

Die meisten Anbieter bieten beides an, Sie können das Boot an einem Ort übernehmen und es woanders wieder abgeben. Bei Einwegtouren wird meistens noch ein Zuschlag berechnet, achten Sie dabei auch darauf ob Ihr Hausbootvermieter auch Ihr Auto zum Zielort bringt oder nicht.

Wo darf ich anhalten oder Übernachten?

Navigationsgeräte oder Wasserstraßenkarten unterstützen Sie bei der Fahrt auf den französischen Kanälen und Flüssen. Die Wasserwege auf der Karte können in jede beliebige Richtung befahren werden. In der Regel gilt, Sie dürfen überall dort anhalten oder anlegen, wo Sie niemand anderen behindern oder es als Privatgrundstück gekennzeichnet ist.

ACHTUNG: An den Anlegestellen im Zentrum von Städten oder französischer Sehenswürdigkeiten kann eine Gebühr fällig werden. Das Parken außerhalb ist kostenlos.  Stellen an denen das Anlegen verboten ist sind  entsprechenden deutlich gekennzeichnet.

Schleusendurchfahrt

Schleusendurchfahrten und bewegliche Brücken sind ist in Frankreich kostenlos. Die Fahrt durch eine Schleuse gestaltet sich einfach, entweder Sie sind bei einer automatischen oder einer Manuellen Schleuse. In beiden fällen fahren Sie vorsichtig und langsam ein. Falls Sie bei einer manuellen Schleuse angelangt sind, helfen Ihnen Schleusenwärter, die sich über die Mithilfe beim Kurbeln freuen. Ausnahme ist das Département Charente, hier müssen die Schleusen alleine passiert werden, dafür sind die Schleusen ganzjährig geöffnet.

Öffnungszeiten Schleusen: Die Schleusen haben am Ostersonntag, Pfingstsonntag, 1. Mai, 14. Juli und 1. November geschlossen, außer in Anjou, der Bretagne, der Camargu, der Charente und der Lot.

Hilfe bei einer Hausbootpanne

Meisten treten keine Pannen bei Hausbooten auf, falls es doch mal eine geben sollte, kontaktieren Sie Ihren Hausbootvermieter. Oft können kleinere Probleme am Telefon geklärt und behoben werden.